Aubergine

Aubergine - Solanum melongena

Aubergine - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Die Aubergine (Solanum melongena) ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die eigentlich mehrjährigen, leicht verholzenden Pflanzen werden in Mitteleuropa einjährig kultiviert und werden etwa 50 bis 150cm hoch. Sie blüht von Juni bis August und trägt von Juli bis September meist violette, mitunter aber auch gelbe oder weiße Früchte.
Wild kommt sie im deutschsprachigen Raum nicht vor.

Die Aubergine ist in allen Pflanzenteilen giftig für Mäuse!

Fütterungsempfehlungen

GIFTPFLANZE!
Auberginen sind in allen Teilen stark giftig für Nager und andere kleine Säugerexoten. Verfüttern Sie diese Pflanze und ihre Früchte daher nicht an Ihre Tiere.

Erste Hilfe

Haben Sie Ihrem Nager aus Versehen Aubergine verfüttert oder hat er sie im Freilauf angeknabbert, sollten Sie ihm so schnell wie möglich Aktivkohle oder Dysticum verabreichen. Haben Sie kein Pulver, sondern nur Kohlekompretten im Haus, mörsern Sie diese einfach.
Am besten setzen Sie das Pulver (egal ob Kohle oder Dysticum) mit einem Klecks Joghurt (notfalls geht auch jedes andere breiige oder flüssige Medium) an und verabreichen allen betroffenen Tieren davon so viel wie möglich. Eine Überdosierung ist nicht möglich. Aktivkohle und Dysticum binden Giftstoffe im Darm und können dadurch mit etwas Glück verhindern, dass größere Mengen an Toxinen in den Stoffwechsel gelangen.

Giftwirkung

Die gesamte Pflanze enthält giftige Mengen an Solanin. Die Frucht enthält neben Bitterstoffen deutlich geringere Mengen an Solanin als die übrige Pflanze sowie eine stark schwankende Menge an Nikotin. Auf einen Versuch, ob das nur so wenig ist, dass sie für einige Arten fressbar wäre, möchte ich es nicht ankommen lassen. Daher ist die Aubergine hier als Giftpflanze klassifiziert.

Quellen:

Wikipedia
Giftpflanzendatenbank der Uni Zürich


Letztes Update: 12.08.2020