Brokkoli

Brokkoli - Brassica oleracea var. italica

Brokkoli - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Brokkoli ist ein mit dem Blumenkohl eng verwandter Kohl und zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er wurde aus dem Wildkohl kultiviert und wird hierzulande als Sommer- oder Winterbrokkoli als Gemüsepflanze angebaut.
Der eigentliche Brokkoli ist die noch nicht aufgeblühte Blüte der Pflanze, die je nach Sorte, tiefgrün, blaugrün, violett, aber auch gelb oder weiß sein kann.
Die Hauptsaison des Brokkoli reicht von Juni bis Oktober, die Nebensaison umfasst Mai und November.
Für den eigenen Anbau im Sommer können Sie den Brokkoli zwischen Januar und März vorziehen. Die optimale Keimtemperatur liegt dabei zwischen 15 und 20°C. Die jungen Pflanzen keimen nach 6 bis 10 Tagen und können dann nach den Eisheiligen im Mai ins Beet. Sie können aber ab Mitte Mai den Brokkoli auch direkt ins Beet säen.
Als Standort braucht der Brokkoli ein sonniges Fleckchen mit sehr nährstoffreichem, gut drainiertem Boden, da er ein Starkzehrer ist. Außerdem sollte der Boden einen hohen Kalkgehalt haben oder Sie müssen für gesunde Pflanzen kalken.
Ernten können Sie den Brokkoli je nach Witterung und Sorte 7 bis 10 Wochen nach dem Aussäen.
Wenn Sie Brokkoli im April oder Mai ernten wollen, müssen Sie die Jungpflanzen im August oder September ins Beet setzen.

Brokkoliblätter und auch den Strunk können Sie Ihren Nagern nach einer Eingewöhnung mit kleinen Mengen im Gemisch anbieten.

Die Blüte, der eigentliche Brokkoli als Gemüse, ist für alle Nager fressbar. Gewöhnen Sie Ihre Mäuse aber mit kleinen Mengen ein.

Brokkolisamen gehören zu den Ölsaaten. Daher können Sie sie allen Nagern in der Saatenmischung mit anbieten.

Die Wurzel des Brokkolis hat keinen Futterwert, ist aber nicht giftig. Wenn Sie eine ganze Pflanze ins Gehege geben oder dort einpflanzen wollen, können Sie das tun.

Gekeimter Brokkoli ergibt ein gesundes, nahrhaftes Sprossengemüse für Ihre Nager.

Fütterungsempfehlungen

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Brokkoli ist vor allem eine echte Vitamin-C-Bombe und enthält außerdem nennenswerte Mengen einiger B-Vitamine sowie Beta-Carotin und Vitamin A. Außerdem finden sich in dem Kohlgemüse unter anderem Calcium, Eisen, Selen und Zink. Punkten kann der Brokkoli außerdem mit einer Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Dazu zählen die Flavonoide sowie die Glucosinolate, die verschiedene Indole und Isothiocyanate speichern.
Besonders bekannt geworden ist der Brokkoli für ein bestimmtes Isothiocyat: das Sulphoraphan. Es sticht wegen seiner krebshemmenden Wirkung hervor, die in Versuchen bereits an Zellkulturen und am lebenden Organismus nachgewiesen wurde.

Pro 100g Brokkoli:

Medizinische Wirkung

Für eine medizinische Wirkung ist die Konzentration von Sulphoraphan im frischen Gemüse zu gering. Brokkoli hat daher für Mäuse keinerlei medizinische Bedeutung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Brokkoli gehört zu den verträglichen weniger blähenden Kohlsorten. Nach einem gezielten Anfüttern in steigenden Mengen über 1 bis 2 Wochen ist er gut verträglich.
Brokkoli ist komplett ungiftig.