Dinkel

Dinkel - Triticum aestivum subsp. spelta

Dinkel - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Dinkel (Tritium spelta) ist eine 60 bis 150cm hohe Pflanze aus der Gattung Weizen ist ein enger Verwandter des Weichweizens, aber deutlich robuster. In Deutschland wird er in der Regel als Winterdinkel gesät. Die Aussaat erfolgt deshalb zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Geerntet wird der Dinkel dann im Folgejahr je nach Region zwischen Ende Juli und Ende August. Für seinen Standort mag es der Dinkel eher trocken und sonnig auf schweren bis mittelschweren Böden.
Wild wächst Dinkel in Deutschland nicht.

Der zu den Süßgräsern zählende Dinkel ist in allen grünen Bestandteilen uneingeschränkt fressbar.

Die unscheinbare Blüte des Dinkels hat keinen besonderen Futterwert. Aber natürlich können Sie auch blühenden Dinkel verfüttern.

Mit über 70g Kohlenhydraten pro 100g ist Dinkel eine Mehlsaat. Die sollten Sie nicht an diabetesgefährdete Arten verfüttern. Alle übrigen Körnerfresser dürfen Dinkel in ihrer Körnermischung bekommen.

Die unscheinbare Wurzel des Dinkels hat keinen Futterwert. Sie können sie aber mit dem Rest der Pflanze ins Gehege geben. Giftig oder ungenießbar ist sie nämlich nicht.

Dinkel können Sie auch als Keimfutter anbieten. Außerdem lassen sich gut kleine “Wiesen” im Topf davon ziehen, die viele Mäusearten gern mögen.

Fütterungsempfehlungen

Farbmäusen dürfen Sie alle Teile des Dinkels inklusive Korn ad libidum anbieten.

Mongolischen Rennmäusen dürfen Sie alle Teile des Dinkels inklusive Korn ad libidum anbieten.

Exotischen Mäusen können Sie alle frischen Bestandteile des Dinkels ad libidum verfüttern. Besonders interessant ist das frische Grün für betonte Frischfresser wie Steppenlemminge, Rötelmäuse oder Schilfwühlmäuse. Aber auch Kleine Pferdespringer und andere Arten mögen es gern.

Die Dinkelsaat sollten Sie als stark kohlenhydrathaltiges Korn nicht an diabetesgefährdete Arten wie Fette Sandratten verfüttern.

Exotischen Kleinsäugern können Sie alle frischen Bestandteile des Dinkels ad libidum verfüttern. Besonders interessant ist das frische Grün für betonte Frischfresser. Rüsselspringer mögen besonders die aus Dinkel gezogenen Nagerwiesen.

Die Dinkelsaat sollten Sie als stark kohlenhydrathaltiges Korn nicht an diabetesgefährdete Arten verfüttern.
Rüsselspringern ist das Getreidekorn erfahrungsgemäß zu groß.

Mittelhamstern dürfen Sie alle Teile des Dinkels inklusive Korn ad libidum anbieten.

Bei Zwerghamstern dürfen Sie alle frischen Teile unbeschränkt verfüttern. Dinkelkörner sollten Zwerghamster aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils nicht bekommen.

Farbratten dürfen Sie alle Teile des Dinkels inklusive Korn ad libidum anbieten.

Inhaltsstoffe und Nährwerte von Dinkel

Das Dinkelkorn ist wie der Weizen glutenhaltig, auch wenn dieses Gluten nicht identisch mit der Zusammensetzung des Weizenglutens ist. Die Unterschiede im Nährwert zum Weizenkorn sind nicht sehr groß und könnten deshalb auch in natürlichen Schwankungen begründet sein – außer dem Kieselsäuregehalt. Der ist beim Dinkel deutlich höher.
Außerdem enthält das Dinkelkorn sehr viel Niacin (Vitamin B3) und Mangan.

Bei den frischen Bestandteilen sind die Keimlinge am nährstoffreichsten. Für diabetesgefährdete Tiere sollten die Keimlinge am besten etwas länger keimen und schon erste, grüne Blätter zeigen.

Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Dinkel besitzt keine für Nager interessante, medizinische Wirkung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Dinkel ist komplett ungiftig. Kontraindikationen und Wechselwirkungen sind für das Getreide nicht bekannt.