Einkorn

Einkorn - Triticum monococcum

Einkorn - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Einkorn ist eine der ältesten Getreidesorten überhaupt und war schon in der Bronzezeit ein weit verbreitetes und bedeutendes Nahrungsmittel. Die zur Gattung Weizen (Tritium) gehörende Pflanze gilt als Vorfahre von Dinkel und Saatweizen. Als ursprüngliches Getreide ist Einkorn recht anspruchslos und robust. Das Getreide wird im September als Wintereinkorn, im Frühjahr als Sommereinkorn angebaut. Geerntet wird es entsprechend im frühen Sommer bzw. im August. Besondere Ansprüche an den Boden stellt Einkorn nicht. Außerdem ist es von Natur aus recht resistent gegen viele Schädlinge und Erkrankungen wie z. B. Mutterkorn oder Spelzenbräune. Daher wird das Urgetreide gern im ökologischen Landbau ausgebracht. Sie können es aber auch im Topf oder Beet ansäen.
Wild wächst Einkorn in Deutschland nicht.

Das zu den Süßgräßern zählende Einkorn ist in allen grünen Bestandteilen uneingeschränkt fressbar.

Die unscheinbare Blüte des Einkorns hat keinen besonderen Futterwert. Aber natürlich können Sie auch blühenden Einkorn verfüttern.

Mit rund 63g Kohlenhydraten ist Einkorn eine Mehlsaat. Die sollten Sie nicht an diabetesgefährdete Arten verfüttern. Alle übrigen Körnerfresser dürfen Einkorn in ihrer Körnermischung bekommen.

Die unscheinbare Wurzel des Einkorns hat keinen Futterwert. Sie können sie aber mit dem Rest der Pflanze ins Gehege geben. Giftig oder ungenießbar ist sie nämlich nicht.

Einkorn können Sie auch als Keimfutter anbieten. Außerdem lassen sich gut kleine “Wiesen” im Topf davon ziehen, die viele Mäusearten gern mögen.

Fütterungsempfehlungen

Farbmäusen dürfen Sie alle Teile des Einkorns inklusive Korn ad libidum anbieten.

Mongolischen Rennmäusen dürfen Sie alle Teile des Einkorns inklusive Korn ad libidum anbieten.

Exotischen Mäusen können Sie alle frischen Bestandteile des Einkorns ad libidum verfüttern. Besonders interessant ist das frische Grün für betonte Frischfresser wie Steppenlemminge, Rötelmäuse oder Schilfwühlmäuse.

Die Einkornsaat sollten Sie als stark kohlenhydrathaltiges Korn nicht an diabetesgefährdete Arten wie Fette Sandratten verfüttern.

Exotischen Kleinsäugern können Sie alle frischen Bestandteile des Einkorns ad libidum verfüttern. Besonders interessant ist das frische Grün für betonte Frischfresser. Rüsselspringer mögen besonders die aus Einkorn gezogenen Nagerwiesen.

Die Einkornsaat sollten Sie als stark kohlenhydrathaltiges Korn nicht an diabetesgefährdete Arten verfüttern.

Mittelhamstern dürfen Sie alle Teile des Einkorns inklusive Korn ad libidum anbieten.

Bei Zwerghamstern dürfen Sie alle frischen Teile unbeschränkt verfüttern. Einkornkörner sollten Zwerghamster aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils nicht bekommen.

Farbratten dürfen Sie alle Teile des Dinkels inklusive Korn ad libidum anbieten.

Inhaltsstoffe und Nährwerte von Einkorn

Im Vergleich zu Weizen enthält Einkorn mehr Protein und Mineralstoffe. Der Proteinanteil glänzt zudem mit einigen seltenen Aminosäuren. Die gelbliche Farbe des Mehls entsteht durch den hohen Gehalt an Beta-Carotin.

Bei den frischen Bestandteilen sind die Keimlinge am nährstoffreichsten. Für diabetesgefährdete Tiere sollten die Keimlinge am besten etwas länger keimen und schon erste, grüne Blätter zeigen.

Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Einkorn besitzt keine für Nager interessante medizinische Wirkung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Einkorn ist komplett ungiftig. Kontraindikationen und Wechselwirkungen sind für das Getreide nicht bekannt.