Endivie

Endivie - Cichorium endivia

Endivie - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Die Endivie (Cichorium endivia) ist ein opulenter Spätsommersalat aus der Gattung der Wegwarten (Cichorium). Die ein- bis zweijährigen Pflanzen werden bei der Blüte von Juli bis Oktober durchschnittlich 30 bis 70 selten bis 140cm hoch. Die Hauptsaison der Endivie reicht von Juni bis Oktober. Im Laden können Sie den üppigen Salat aber auch in der Nebensaison von März bis Mai kaufen.

Alternativ können Sie die Endivie auch selbst anbauen im Garten oder auf dem Balkon. Am besten gedeiht sie auf humosen, mäßig nährstoffreichen Böden in sonniger, eher geschützter Lage. Säen Sie die Pflanzen einfach von Mitte Juni bis Mitte Juli direkt ins Beet oder den Topf draußen und bedecken Sie die Saat mit Erde (Dunkelkeimer). Wenn Sie regelmäßig ernten wollen, können Sie einfach alle 15 bis 20 Tage neu aussäen.
Ernten können Sie den nur wenig frostempfindlichen Salat von August bis in den November hinein. Abgeerntet sein sollte er allerdings, bis die Temperaturen unter -5°C fallen.

Die Blätter der Endivie sind gut verdaulich und bekömmlich. Sie können sie deshalb auch in größeren Mengen anbieten.

Selbst angebaute Endivie können Sie inklusive der Blüte verfüttern.

Endiviensaat ist eine Ölsaat. Sie können die kleinen Samen also auch diabetesgefährdeten Arten problemlos verfüttern.

Die kräftige, recht lange Wurzel ist für alle Mäuse fressbar und vor allem für Wurzelfresser eine willkommene Abwechslung.

Die Keimlinge sind fressbar und können ebenfalls verfüttert werden.

Fütterungsempfehlungen

Farbmäusen können Sie die Blätter ad libitum anbieten. Die kräftige Wurzel ist für die meisten Farbmäuse eher wenig attraktiv.

Mongolischen Rennmäusen können Sie die Blätter ad libitum anbieten. Die kräftige Wurzel ist ist bei diesen Nagern durchaus einen Testlauf wert.

Exotischen Mäusen können Sie die Blätter ad libitum anbieten. Die kräftige Wurzel ist vor allem für Wurzelfresser wie Rötelmäuse oder Mittelmeer-Feldmäuse eine willkommene Ergänzung des Speiseplans.
Endiviensaat ist als Ölsaat auch für zuckersensible Mausarten unproblematisch.

Unter den exotischen Kleinsäugern sind die Blätter vor allem für Frischfresser eine gute Abwechslung. Rüsselspringer mochten Endivie hier durchaus gern.

Den verschiedenen Hamsterarten können Sie die Blätter ad libitum anbieten. Die kräftige Wurzel ist für Hamster in der Regel nur wenig attraktiv. Wenn Sie Chicorée selbst ziehen, ist sie aber durchaus einen Versuch Wert.
Als Ölsaat ist der Samen der Endivie auch für Zwerghamster unproblematisch.

Farbratten können Sie die Blätter ad libitum anbieten.  Die kräftige Wurzel ist für die meisten Ratten eher wenig attraktiv. Die Endiviensaat ist als sehr kleine Saat ebenfalls nicht sonderlich beliebt.

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Die Endivie enthält unter anderem nennenswerte Mengen an Folsäure und Vitamin A und C sowie einige B-Vitamine. Außerdem ist die Endivie für einen Salat sehr mineralstoffreich. Unter anderem enthält sie größere Mengen an Calcium, Kalium, Eisen und Zink.
Wie Chicorée und Radicchio enthält auch die Endivie Inulin und den Bitterstoff Lactucopikrin (früher: Intybin). Allerdings ist sie deutlich weniger bitter als diese.

Pro 100g Salat:

Medizinische Wirkung

Medizinisch ist die Endivie für Mäuse nicht von Bedeutung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Die Endivie ist in allen Teilen ungiftig.