Gurke

Gurke - Cucumis sativus

Gurke - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Die Gurke (Cucumis sativus) ist die kältetoleranteste Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Ursprünglich aus Indien stammend wird sie inzwischen weltweit in vielen Sorten angebaut. Auch hierzulande ist sie ein beliebtes Gemüse und verwildert sogar hin und wieder in unseren Breiten.

Die einjährigen, großblättrigen Gurkenpflanzen wachsen liegend oder klettern an Hilfen nach oben. Dabei werden sie bis zu 4m lang. Besonders wohl fühlen Gurken sich auf nährstoffreichen, lockeren Böden an sonnigen, warmen Standorten.
Wenn Sie Gurken selbst anbauen wollen, sollten Sie sie je nach Region ab April drin im Warmen vorziehen und erst nach den Eisheiligen nach draußen setzen. Die Pflanzen blühen dann von Juni bis August. Ernten können Sie die Früchte dann ab Juli.

Das Grün der Gurkenpflanzen können Sie mit verfüttern, soweit Ihre Tiere an die teils recht stachelige Pflanze gehen.

Die Blüte der Gurke ist für Mäuse und andere Kleinsäuger fressbar.

Die Früchte der Gurkenpflanze, die eigentlichen Gurken, können Sie ad libitum allen Kleinsäugern anbieten. Da sie stark wasserhaltig sind, werden sie gern als Reisewasserproviant für kleine Nager verwendet.
Gurkenkerne gehören zu den Ölsaaten.

Die Wurzel der Gurke ist als Futter eher uninteressant. Da sie aber nicht giftig ist, können Sie sie ebenfalls mit anbieten.

Gurkenkerne sind nicht als Keimfutter geeignet.

Fütterungsempfehlungen

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Schlangengurken bestehen zu etwa 96% aus Wasser. Im verbleibenden Rest enthalten Sie jedoch auch verschiedene Vitalstoffe, darunter recht viel Beta Carotin, Vitamin C sowie geringe Mengen verschiedener B-Vitamine. Außerdem enthält die Gurke verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter vor allem Kalium.

Zu den Nährwerten des Krautes konnte ich leider keine Informationen finden.

Pro 100g Frucht:

Medizinische Wirkung

Gurken gelten beim Menschen als wassertreibend und harnsäurelösend, sind aber eher mild in der Wirkung. Daher lässt sich der Effekt bei Mäusen vom Halter kaum beobachten.

Kontraindikation und Giftwirkung

Für Gurken ist keinerlei Giftwirkung oder Kontraindikation bekannt.