Milo – Sorghum

Milo/ Sorghum - Sorghum bicolor

Milo - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Die im Vergleich zu anderen Kleinsaaten etwas größeren Körner sind gut für eine Kleinsaatenmischung, aber auch für gröbere Mischungen geeignet. Ursprünglich stammt Milo aus Afrika, wird jedoch inzwischen ebenfalls in geeigneten Klimazonen Amerikas, Europas und Asiens angebaut. An ihren Standort stellt diese frostempfindliche Hirse keine hohen Ansprüche. Warm, nicht zu nass und lehmig-sandiges Substrat lassen sie am besten gedeihen. Die einjährige Pflanze erreicht eine imposante Höhe von bis zu 5m, wobei pro Wurzelstock 2 bis 3 Triebe wachsen.
Wenn Sie Milo selbst im Topf oder Beet nachziehen wollen, säen Sie ihn am besten im späten Mai aus, da er erst ab Bodentemperaturen von 12 bis 15°C keimt.

Als Süßgras ist Milo in allen grünen Teilen ad libitum fressbar.

Auch blühendes Milo können Sie ad libitum verfüttern.

Die roten Körner des Milo werden am häufigsten zur Fütterung verwendet. Die mehlhaltigen Saaten werden als lose Saat und als ganze Rispe angeboten.

Die Wurzel des Sorghum hat für die Fütterung keine besondere Bedeutung. Sie können jedoch problemlos die ganze Pflanze samt Wurzel ins Gehege geben.

Milo ist kein typisches Keimfutter. Sie können damit jedoch auch Keimlinge zum Verfüttern oder kleine “Nagerwiesen” anzüchten.

Fütterungsempfehlungen

Farbmäuse dürfen alle Teile des Milo ohne Einschränkung fressen.

Mongolische Rennmäuse dürfen alle Teile des Milo ohne Einschränkung fressen.

Wurzel, Blüte und Grün des Milo dürfen alle Arten ohne Einschränkung fressen. Sehr zuckersensiblen Mausexoten sollten Sie jedoch die Menge an Milokörnern im Futter limitieren, da die Saat im Kohlenhydratanteil je nach Sorte höhere Mengen an Zucker enthalten kann, als andere Hirsen.

Das Wurzel, Blüte und Grün des Milo dürfen alle Arten ohne Einschränkung fressen. Sehr zuckersensiblen exotischen Kleinsäugern sollten Sie jedoch die Menge an Milokörnern im Futter limitieren, da die Saat im Kohlenhydratanteil je nach Sorte mehr Zucker enthalten kann als andere Hirsesorten.

Mittelhamster können Milo ohne Einschränkung fressen. Auch Zwerghamster dürfen die Saat im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung bekommen. Achten Sie aber vor allem bei zu Übergewicht neigenden Exemplaren darauf, eher wenig Milo anzubieten.

Die frischen Teile der Pflanze sind für alle Hamster unproblematisch und dürfen ad libidum gefüttert werden.

Farbratten dürfen alle Teile des Milo ohne Einschränkung fressen.

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Mit seinem geringen Fett- und hohen Kohlenhydratanteil gehört Milo zu den mehlhaltigen Saaten. Auch der Proteingehalt dieser Saat ist recht hoch. Zudem ist das Aminosäureprofil ziemlich günstig.
Milo enthält allerdings Calcium und Phosphor in einem ungünstigen Verhältnis, sodass das Calcium nur ungenügend von der Maus aufgenommen werden kann. Dafür enthält es recht viel Silicium in Form von Kieselsäure und weist einen recht hohen Eisengehalt auf.

Häufige Aminosäuren
  • Alanin
  • Glutamin
  • Leucin
  • Phenylalanin
  • Prolin
  • Valin
Häufige Fettsäuren
  • Linolsäure
  • Ölsäure
  • Palmitinsäure
Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Milo ist medizinisch nicht von Bedeutung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Von Milo sind mir weder Kontraindikationen, noch Giftwirkung eines Teils oder aller Teile bekannt.