Rübsen

Rübsen - Brassica rapa

Rübsen - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Rübsen (Brassica rapa) ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), die heute in vielen verschiedenen Formen als Öl- und Gemüsepflanze angebaut wird. So gehören zum Rübsen unter anderem verschiedene Speiserüben, Pack Choi, Chinakohl, Rübstiel und Japanischer Senfspinat. Diese Unterarten werden jedoch in eigenen Steckbriefen behandelt. Hier geht es ausschließlich um den eigentlichen Rübsen.
Der stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wird hierzulande aber oft als Kulturpflanze angebaut und verwildert im deutschsprachigen Raum auch öfter.
Rübsen ist eine ein- bis zweijährige, krautige Pflanze, die 20 bis 100cm hoch wird und meist behaarte Blätter trägt. Die goldgelben Blüten erscheinen von April bis September und entwickeln sich zu samentragenden Schoten, die Sie bis spät in den Herbst hinein ernten können.

Rübsen ist ein Kohlgewächs. Füttern Sie die Blätter entsprechend langsam an, um Blähungen zu vermeiden und die Tiere an das Grün zu gewöhnen. Verfüttern Sie die Blätter am besten im Gemisch.

Die kleinen, gelben Blüten des Rübsen können Sie analog zu den Blättern mit verfüttern.

Die kleinen Rübsensamen sind eine ölhaltige Saat und damit für Diabetiker unproblematisch, Bei den meisten Mäusen erfreuen sie sich jedoch eher mäßiger Beliebtheit. Das kommt dem Umstand entgegen, dass Sie diese Saat wegen ihrer enthaltenen Glykoside nur in Maßen verfüttern sollten.

Die Wurzel des Rübsen können Sie im Gemisch verfüttern. Besonders interessant ist sie für die Fans von Wurzelgemüse unter den Nagern. Sie ist allerdings nicht besonders ausgeprägt wie etwa bei den zum Rübsen gehörenden Speiserüben.

Als Keimfutter ist Rübsen recht gut geeignet.

Fütterungsempfehlungen

Farbmäusen können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist jedoch nicht sonderlich beliebt.

Mongolischen Rennmäusen können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist jedoch nicht sonderlich beliebt.

Exotischen Mäusen können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist jedoch nicht sonderlich beliebt, dafür aber auch für potenzielle Diabetiker verträglich.

Kleinsäugerexoten können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten, soweit sie Frischfutter annehmen. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist jedoch nicht sonderlich beliebt, dafür aber auch für potenzielle Diabetiker verträglich.

Den verschiedenen Hamsterarten können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist jedoch nicht sonderlich beliebt, dafür aber auch für potenzielle Diabetiker verträglich.

Farbratten können Sie frischen Rübsen im Gemisch in Maßen mit anbieten. Füttern Sie langsam an, um Blähungen zu vermeiden.
Die kleine Saat können Sie in kleinen Mengen der Saatenmischung beigeben. Sie ist den meisten Ratten jedoch zu klein und auch sonst nicht sonderlich beliebt,

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Als Ölsaat sind die Samen des Rübsen besonders energiereich. Mit 20% ist aber auch der Proteingehalt recht hoch. Bei den Mineralien glänzt er besonders beim Gehalt an Calcium, Kalium und Phosphor.
Problematisch können die enthaltenen Glykoside werden, die in größeren Mengen die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen können.

Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Rübsen ist für Mäuse medizinisch nicht von Bedeutung.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Rübsen ist ein Kohlgewächs. Ohne Eingewöhnung kann es blähend wirken, wenn es in größeren Mengen verfüttert wird. Füttern Sie das Grün also langsam an. Da die Glykoside der Saat sich auf die Schilddrüse auswirken können, sollten Sie Rübsen nur in geringen Mengen der Saatenmischung zugeben.
Rübsen ist in allen Teilen ungiftig.