Spielzeug für Mäuse

Mausartige Nager sind in der Regel sehr intelligent – und entsprechend spielfreudig. Das gilt besonders für kleine Intelligenzbestien wie Vielzitzenmäuse, Wüstenspringmäuse oder Hirschmäuse. Im Folgenden sammle ich deshalb Ideen für Spielzeug für Mäuse. Sie haben noch weitere Ideen, wie Sie Ihre Nager beschäftigen und zu mehr Bewegung anregen?
Dann freue ich mich immer über eine Mail an info[ät]das-maeuseasyl.de und nehme Ihre Anregung gern mit auf.

Snackball für Mäuse

Foodball als Spielzeug für Mäuse

Als Spielzeug für Mäuse eignen sich besonders die Foodbälle aus hartem Kunststoff mit einer justierbaren Öffnung. So können Sie die Öffnung an die Größe des enthaltenen Snacks anpassen. Befüllen Sie diesen Ball mit gesunden Leckerli und geben Sie ihn den Tieren in den Auslauf. Besonders Mongolische Rennmäuse und andere Rennmäuse sowie Wüstenspringmäuse haben Spaß an diesem Spielzeug. Achten Sie aber darauf, dass der Ball von den Mäusen nicht angefressen wird beim Versuch, an den Inhalt  zu kommen. Sonst ist der Spaß recht schnell vorbei. Benutzen Sie solche Foodbälle also nur unter Aufsicht.

Neben diesen sicheren Spielzeugen gibt es auch noch die Variante aus Metallgitter, die Sie im Käfig aufhängen können. Diese Bälle sind leider nicht ganz ungefährlich. Die Mäuse können beim Versuch, an das Futter zu kommen, auch abrutschen, schlimmstenfalls mit dem Kopf drin hängen bleiben und stranguliert werden. Noch häufiger sind gebrochene oder ausgerenkte Gliedmaßen die Folge solch gefährlichen Spielzeugs. Verzichten Sie daher auf die Drahtbälle!

Fummelbretter als Spielzeug für Mäuse

Fummelbretter sind eine fantastische Möglichkeit, die Intelligenz von Mäusen herauszufordern. Mit einem solchen Brett können Sie Ihre Nager intensiv und abwechslungsreich beschäftigen. Einziges Problem: Fummelbretter für Mäuse sind ein Spielzeug, das Sie wahrscheinlich selbst bauen müssen. Bisher gibt es leider nur wenige Modelle zu kaufen, die auch für kleinere Mäuse wie Küstenmäuse oder Farbmäuse geeignet sind. Sie verfügen über Elemente zum Verschieben, rausziehen oder wegrollen, unter denen die Nager kleine Belohnungen finden.
Oft sind die Elemente dieser Bretter aber immer noch zu groß und/oder zu schwer für die Kleinen. Eine bessere Auswahl finden Sie lediglich für große Mäuse wie Persische Rennmäuse, Shaw-Rennmäuse oder Riesenhamsterratten. Fummelbretter für kleinere und größere Arten werde ich hier künftig sammeln und als Shoplink zur Verfügung stellen. Klicken Sie dann einfach auf eines der untenstehenden Bilder.
Farbmaus mit Waldschabe in der Futterschüssel

Lebendfutter

Mit dem Essen spielt man nicht! Oder doch? Für viele Exoten, aber auch für Mongolen und Farbmäuse ist Lebendfutter in Form diverser Insekten eine willkommene Abwechslung. Besonders agile Insekten wie Heimchen, Schaben oder Heuschrecken regen die Tiere zur Jagd und damit zu deutlich mehr Bewegung an. Gleichzeitig ist die Aufmerksamkeit der Nager voll und ganz bei der davonhüpfenden Mahlzeit und sie sind beschäftigt.

Diese Beschäftigungsmöglichkeit hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen regt sie das natürliche Verhaltensrepertoire der Tiere an. Zum anderen bewegen sich die Nager deutlich mehr zum Nahrungserwerb. Allerdings nehmen nicht alle Arten Lebendfutter an bzw. jagt nicht jedes Tier hinter seinem Essen her.
In der Regel trifft Lebendfutter bei allen Meriones-Arten und vielen weiteren Rennmausarten, bei Zwergschläfern und allen Stachelmäusen auf große Begeisterung. Wenn sie noch nie Lebendfutter bekommen haben, sollten Sie Ihren Mäusen anfangs etwas Zeit geben, die Jagd zu lernen. Sie müssen erst erkennen, dass schmeckt, was da davonrennt. Bis sie ein aktives Jagdverhalten entwickeln, dauert es in der Regel etwa 14 Tage bis 4 Wochen.

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Rohe Eier

Rohe Eier kleiner Ziervögel wie Wachteln, Wellensittiche, diverse Finkenvögel und andere kleine Vögel können eine gute Beschäftigungsmöglichkeit für Zwergschläfer und andere Nesträuber unter den Exoten sein. Legen Sie die Eier einfach komplett ins Gehege. In der Regel finden die Tiere recht schnell heraus, dass man das essen kann. Da sie auch in der Natur Vogelnester plündern, haben sie keine größeren Probleme, die kleinen Eier zu öffnen. Die ersten Eier können Sie anpicken, damit die Nager merken, das der Inhalt verführerisch riecht und sicher schmeckt.