Gelbe Rispenhirse

Gelbe Rispenhirse - Panicum miliaceum

Gelbe Rispenhirse - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Gelbe Rispenhirse ist ein Vertreter der Süßgräser (Poaceae) und eine Sorte der Rispenhirse (Panicum miliaceum). Die meist etwa 30 bis 100cm, selten bis 150cm hohen Pflanzen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich stammt diese Hirse aus Asien. Da sie jedoch weniger wärmebedürftig ist als andere Hirsearten, ist sie auch hierzulande verwildert und findet sich wildwachsend auf Schuttplätzen, in Gärten, etc. Sie liebt lehmhaltige, leichte und nährstoffreiche Böden.
Qualitativ gute Gelbe Rispenhirse keimt gut auf, sodass Sie Ihre Rispen auch im Garten oder im Topf auf Balkon oder ganzjährig Fensterbrett selbst züchten können.

Die grünen Teile der Gelben Rispenhirse sind ungiftig. Sie können Sie in beliebigen Mengen verfüttern.

Die unscheinbare Blüte der Gelben Rispenhirse ist ungiftig. Sie können Sie in beliebigen Mengen verfüttern. Lohnender als die Blüte ist jedoch die Saat.

Die Gelbe Rispenhirse ist perfekt geeignet für einen Kleinsaatenmix für die meisten Nager. Auch als Rispe können Sie sie gut als Beschäftigungsfutter anbieten.
Gelbe Hirse gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Die Wurzel der Gelben Rispenhirse ist eher klein und daher in der Fütterung ohne Bedeutung. Gleichwohl können Sie die Pflanze natürlich samt Wurzel anbieten.

Wie andere Hirsen auch, ist die Gelbe Hirse gut für Keimfuttermischungen geeignet.

Fütterungsempfehlungen

Die Saat der Gelben Rispenhirse ist ein hervorragender Bestandteil der Kleinsaatenkomponente in Farbmausfuttermischungen. Auch als Beschäftigungsfutter in Form der reifen Rispe mögen viele Mäuse sie.

Die Wurzel strafen die meisten Farbmäuse mit Nichtachtung. Stängel und Blätter sowie Keimlinge sind bei den meisten Nagern aber durchaus beliebt.

Die Saat der Gelben Rispenhirse ist ein hervorragender Bestandteil der Kleinsaatenkomponente in Rennmausfuttermischungen. Auch als Beschäftigungsfutter in Form der reifen Rispe mögen viele Mäuse sie.

Die Wurzel strafen die meisten Mongolen mit Nichtachtung. Stängel und Blätter sowie Keimlinge sind bei den meisten Mäusen aber durchaus beliebt.

Die Saat der Gelben Rispenhirse ist ein hervorragender Bestandteil der Kleinsaatenkomponente in Trockenfuttermischungen vieler exotischer Mäuse. Auch als Beschäftigungsfutter in Form der reifen Rispe mögen viele Arten sie. Besonders Springmäuse und Afrikanische Knirpsmäuse schätzen die Rispen.

Die Wurzel strafen die meisten exotischen Mäuse mit Nichtachtung. Stängel und Blätter sowie Keimlinge sind bei den meisten Farbmäusen aber durchaus beliebt.

Besonders interessant sind die kompletten frischen Pflanzen für betonte Frischfresser wie Steppenlemminge, Rötelmäuse oder Schilfwühlmäuse.

Gelbe Rispenhirse ist eine unkomplizierte Saat, die in die Saatenmischung aller Exoten passt, die Kleinsaaten in ihrem Futterrepertoire haben. Als ganze Rispe eignet sie sich auch gut als Beschäftigung.

Die frische Pflanze können Sie an alle Frischfresser ad libidum verfüttern.

Die Saat der Gelben Rispenhirse ist ein hervorragender Bestandteil der Kleinsaatenkomponente in Futtermischungen für alle Zwerghamster. Auch als Beschäftigungsfutter in Form der reifen Rispe mögen sie viele Hamster.

Die Wurzel strafen die meisten Hamster mit Nichtachtung. Stängel und Blätter sowie Keimlinge sind bei aber bei allen Hamsterarten durchaus beliebt.

Die Saat der Rispenhirse eignet sich als Bestandteil der Kleinsaatenkomponente in Rattenfuttermischungen. Manche Ratten ernten auch mit Leidenschaft die Rispen ab.

Die frische Pflanze können Sie Ihren Ratten komplett und ad libidum anbieten.

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Gelbe Rispenhirse enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine, sehr viel Mangan und nennenswerte Mengen an Eisen und Zink. Außerdem enthält diese Hirse Lecithin, ungesättigte Fette, Kieselsäure und Phythinsäure.
Das Verhältnis von Phosphor zu Calcium ist bei dieser Hirse allerdings ungünstig. Diese Hirse kann ihre Stärken also am besten in einer Saatenmischung ausspielen, in der andere Saaten ein günstiges Phosphor-Calcium-Verhältnis mitbringen.

Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Die Gelbe Rispenhirse ist keine klassische Heilpflanze und weist für Nager keine besonderen Wirkungen auf.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Gelbe Rispenhirse hat keine Neben- oder Giftwirkungen.