Gelbe Rispenhirse

Gelbe Rispenhirse - Panicum miliaceum

Gelbe Rispenhirse - Fressbarkeit der Bestandteile und Sammelzeit

Gelbe Rispenhirse ist ein Vertreter der Süßgräser (Poaceae) und eine Sorte der Rispenhirse (Panicum miliaceum). Die meist etwa 30 bis 100cm, selten bis 150cm hohen Pflanzen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich stammt diese Hirse aus Asien. Da sie jedoch weniger wärmebedürftig ist als andere Hirsearten, ist sie auch hierzulande verwildert und findet sich wildwachsend auf Schuttplätzen, in Gärten, etc. Sie liebt lehmhaltige, leichte und nährstoffreiche Böden.
Qualitativ gute Gelbe Rispenhirse keimt gut auf, sodass Sie Ihre Rispen auch im Garten oder im Topf auf Balkon oder ganzjährig Fensterbrett selbst züchten können.

Die grünen Teile der Gelben Rispenhirse sind ungiftig. Sie können Sie in beliebigen Mengen verfüttern.

Die unscheinbare Blüte der Gelben Rispenhirse ist ungiftig. Sie können Sie in beliebigen Mengen verfüttern. Lohnender als die Blüte ist jedoch die Saat.

Die Gelbe Rispenhirse ist perfekt geeignet für einen Kleinsaatenmix für die meisten Nager. Auch als Rispe können Sie sie gut als Beschäftigungsfutter anbieten.
Gelbe Hirse gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Die Wurzel der Gelben Rispenhirse ist eher klein und daher in der Fütterung ohne Bedeutung. Gleichwohl können Sie die Pflanze natürlich samt Wurzel anbieten.

Wie andere Hirsen auch, ist die Gelbe Hirse gut für Keimfuttermischungen geeignet.

Fütterungsempfehlungen

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Gelbe Rispenhirse enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine, sehr viel Mangan und nennenswerte Mengen an Eisen und Zink. Außerdem enthält diese Hirse Lecithin, ungesättigte Fette, Kieselsäure und Phythinsäure.
Das Verhältnis von Phosphor zu Calcium ist bei dieser Hirse allerdings ungünstig. Diese Hirse kann ihre Stärken also am besten in einer Saatenmischung ausspielen, in der andere Saaten ein günstiges Phosphor-Calcium-Verhältnis mitbringen.

Pro 100g Saat:

Medizinische Wirkung

Die Gelbe Rispenhirse ist keine klassische Heilpflanze und weist für Nager keine besonderen Wirkungen auf.

Kontraindikationen und Giftwirkung

Gelbe Rispenhirse hat keine Neben- oder Giftwirkungen.